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Mitglied werden - die einzig richtige Entscheidung!

Politik und Arbeitgeber nutzen jede Möglichkeit, um die angespannte Kassenlage auf dem Rücken der Beschäftigten zu verbessern. Deshalb sind gerade jetzt starke Gewerkschaften gefragt. Doch jede Gewerkschaft ist nur so stark, wie ihre Argumente. Und die Mitgliederzahl kann ein ganz besonders starkes Argument sein: in Verhandlungen mit den Arbeitgerbern, bei Tarifverhandlungen und bei der Meinungsbildung in Politik und Gesellschaft. Deshalb gilt: Mitglied werden!

Vorurteil und Wahrheit

Noch immer halten sich (leider) hartnäckig Vorurteile, wenn es darum geht in eine Gewerkschaft einzutreten. Das gilt auch für den Deutschen Beamtenbund und seine Fachgewerkschaften. Bingt nix, zu teuer, andere Gewerkschaften sind doch größer... Aber stimmt etwas davon? Hier gibt´s Antworten auf die größten Vorurteile:

Vorurteil: Gewerkschaften bringen doch sowieso nichts!
Wahrheit: Im Gegenteil - wir setzen die Interessen der Beschäftigten durch! Gegenüber Arbeitgerbern, bei Tarifverhandlungen, bei gesetzlichen Regelungen sowie bei der Meinungsbildung in Politik und Gesellschaft! Gerade der öffentliche Dienst hätte ohne starke Gewerkschaften keine Lobby und wäre dem „freien Fall“ ausgesetzt.

Vorurteil: Es kommt doch gar nicht ausgerechnet auf meine Mitgliedschaft an!
Wahrheit: Falsch, denn nur durch eine starke Gemeinschaft können Erfolge erzielt werden! Anderenfalls sind wir leichtes Opfer für Einkommens-, Sozial- und Arbeitsplatzdemontage. Wir wären der Willkür einseitiger Kürzungspolitik hilflos ausgeliefert.

Vorurteil: Das Geld für den Mitgliederbeitrag ist mir viel zu schade!
Wahrheit: Allein die letzte von uns erkämpfte Gehaltserhöhung übersteigt den monatlichen Mitgliederbetrag um ein Vielfaches! Und als Mitglied bekommt man wertvolle Gegenleistungen wie Rechtsschutz, umfangreiche Interessenvertretung und Informationen.
PS: Nachteile, die durch unzureichende Solidarität verkraftet werden müssen, wiegen viel schwerer als ein paar gut angelegte Euro für den Mitgliederbeitrag – den man übrigens auch von der Steuer absetzen kann.

Vorurteil: Andere Gewerkschaften sind viel größer!
Wahrheit: Die Fachgewerkschaften unter dem Dach des dbb haben sich gezielt auf die Interessenvertretung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes spezialisiert und versuchen nicht alles und jeden zu vertreten. So erreichen sie Praxisbezug und Fachkompetenz. Der dbb (mit seinen Landesverbänden) tritt als gewerkschaftliche Dachorganisation auf und spricht bei grundsätzlichen Themen mit einer Stimme für alle Fachgewerkschaften. Wir lassen uns nicht an spektakulären, medienträchtigen Versprechungen messen, sondern an unserer Sacharbeit, die unseren Mitgliedern zugute kommt.

Vorurteil: Die Mitgliederbeiträge sind viel zu hoch!
Wahrheit: Falsch! Alle Fachgewerkschaften unter dem Dach des dbb bieten umfassende gewerkschaftliche Leistungen und Rechtsschutz zu einem sehr moderaten Beitrag (als junger Beschäftigter des öffentlichen Dienstes meist 4 - 7 € / pro Monat). Nur wer bereit ist, diesen Betrag zu leisten, kann für sich Verbesserungen und Perspektiven erwarten.
PS: Für Anwärter/innen und Auszubildende sowie für neue Mitglieder gibt es häufig kostengünstige oder auch kostenfreie Schnupper- und Testangebote - einfach mal bei eurer Fachgewerkschaft anfragen!

Vorurteil: Mir reicht die Interessenvertretung durch den Personalrat!
Wahrheit: Der Personalrat kann weder Rechtsschutz gewähren, noch hat er Einfluss auf das Tarif-, Arbeits-, Dienst- und Sozialrecht. Außerdem ist der Personalrat an die Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte des Personalvertretungsrechts gebunden. Die Gewerkschaftsarbeit fängt dort an, wo die Möglichkeiten des Personalrats enden.

Jetzt Mitglied werden!

Der dbb und die dbbj sind Spitzenorganisation, die aus Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und des privaten Dienstleistungssektors besteht. Mitglied wird man deshalb nicht beim dbb oder der dbbj unmittelbar, sondern bei der für den Dienst- bzw. Arbeitsbereich zuständigen Fachgewerkschaft.

Wie viel Mitgliedsbeitrag muss ich zahlen?
Diese oft gestellte Frage kann nur von den Fachgewerkschaften beantwortet werden, denn sie erheben die Mitgliedsbeiträge und nicht die Spitzenorganisationen. Die Mitgliedsgewerkschaften sind neben allen berufpolitischen Fachfragen u.a. auch für die Gewährung von Rechts- und Versicherungsschutz zuständig. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle der dbbj hessen gerne zur Verfügung: Kontakt

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